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There is nothing in the dark, but never close your eyes

Kapitel 1.
Tod im Hyde Park

London im Jahre 1890. Samantha Fox wurde zu einem Tatort im Hyde Park gerufen. Sie war noch nicht lange bei der Polizei, es war ein schweres Laster für Frauen, ehrlich gesagt war es ihr erster richtiger Fall. Samanthas Traum war es die Welt besser zu machen, sie sollte bald eines besseren Belehrt werden.
Sie kam mit vier weiteren Ermittlern am Tatort an, sie wusste nicht welches schreckliche Bild sie erwarten würde. Drei Frauen ,Tod. Sie lagen wie auf einem Haufen zusammen gekehrt. Samantha musste schlucken als sie den Geruch in ihre Nase bekam. Der Gerichtsmediziner hatte schon festgestellt dass Sie schon fünf Tage dort gelegen haben mussten. Ekel stieg in ihr auf. Der Gestank ließ sie Kopfschmerzen bekommen. "Madam die Damen wurden von einem Spaziergänger und seinem Hund gefunden. Soll der Herr zum Präsidium begleitet werden?!" Samantha drehte dich von den Leichen weg. "Ist er schon befragt worden?" "Ja Madam." "Dann notieren Sie sich seinen Namen dann kann er nach Hause gehen." Sie schaute sich um. Der Tatort war sauber man sah nicht einen Blutfleck. Sie rief den kleinen Hilfsjungen heran. "Sag mir wurden die Leichen schon irgendwie bewegt? Hat irgendjemand was verändert oder weggenommen?" "Nein Madam, alle Polizisten wollten warten bis Sie eintreten. Schließlich gehört dieser Fall nun ihnen."
Samantha war erst 24 Jahre alt, sie meisterte ihren Abschluss bei der Polizei mit Auszeichnung und wurde da eingesetzt wo es brenzlich wurde. "Das weiß ich, es hätte ja sein können. Wann werden die Leichen abgeholt?" "In einer Stunde Madam." Sie nickte, der Junge ging. Eine Stunde war viel Zeit um sich den Tatort anzuschauen. Sie ging an die Leichen näher ran. Drei Frauen die sich ähnlich sahen. Blond, schlank und alle drei starrten in den Himmel mit ihren blauen Augen. Sie winkte den Jungen wieder an sich ran. "Sag mal habt ihr die Frauen schon identifiziert?" "Ja Madam sie sind bekannte Bordsteinschwalben. Zu den genauen Namen konnten wir noch nichts Genaues herausfinden." "Danke". Sie kniete sich zu den dreien runter. Die Fliegen kreisten um die toten Körper herum. Jetzt rief sie einen der Photografen an sich heran. "Machen sie bitte noch ein paar Nahaufnahmen von den Leichen ich will jedes mögliche Detail auf den Photos haben. Nichts darf verfälscht werden. Eine halbe Stunde fotografierten sie aus allen möglichen Richtungen“. Dann kam der Leichenwagen und fuhr die Drei Toten in die Gerichtsmedizin. Samantha ging nach Hause. Sie war Hundemüde konnte dennoch einfach nicht einschlafen. Die Frauen verfolgten sie. Irgendwann wurde es hell.
Mit dem Fahrrad fuhr die junge Polizistin gleich durch zur Gerichtsmedizin. Sie wollte wissen wie die drei Frauen zu Tode kamen. Der dicke Gerichtsmediziner öffnete ihr die Tür. "Ach nein, die junge Frau Polizistin. Sie sind aber früh dran. Ich hab die drei Leichen aber schon untersucht. Kommen sie mit ich zeig Ihnen was ich gefunden hab." Schmatzend mit der Semmel in der Hand ging der Totenmann zu einem der drei Tische und hob das weiße Tuch. Darunter befand sich eine der Frauenleichen. Er hatte sie noch nicht wieder zu genäht, demnach sah Samantha jedes Organ. Sie fand es makaber dass der Herr neben ihr ein Brötchen aß. "Sagen Sie muss das wirklich sein das sie neben einer offenen Leiche ein Semmel verschlingen?" Er schaute sie verdutzt an. "Entschuldigen Sie ich habe die ganze Nacht an diesen Dreien rum gedoktort. Ich muss auch mal was essen, ihr seid mir immer lustig. Ihr gönnt euch mal eine Pause. Wir sind die die sich hier die Finger wund arbeiten!" Samantha ging gar nicht weiter drauf ein. "Was haben Sie denn gefunden? Wie kamen die drei zu Tode?" "Nun mal langsam." Er legte das Brötchen zur Seite. "Also erstmal haben wir keine Fremdeinwirkungen gesehen. Als wir die Kleidung von den Körpern nahmen, habe ich festgestellt dass auch dort auf Anhieb nichts zu finden war. Ich habe dann den Brustkorb geöffnet, was ich dabei gesehen hab, hat mich erschaudern lassen. Diese Frauen waren vollkommen Blutarm. Beziehungsweise sie hatten kaum noch Blut in ihrem Körper. Wie Sie bei der Dame sehen können sind die Organe total eingefallen. So als hätte man einen Strohhalm genommen und es leer gesogen. Dann bin ich zum Kopf gekommen und erst dort, ganz winzig, zwei Einstiche gesehen. Leider kann ich diesen minimalen kein Messer oder Nadel zu ordnen die der Art zum Ausbluten hätten führen können." Der Doktor zeigte ihr die winzigen Einstiche die nur bei genaurem Betrachten sichtbar wurden. "Das heißt also es gibt keine weiteren Verletzungen wo Blut ausgetreten sein hätten können?" Der Doktor runzelte die Stirn. "Nein! Das ist ja das Seltsame. Sie fanden ja weder Blut am Tatort noch in der Nähe. Eigentlich würde man aus diesen zwei Stichen niemals soviel Blut heraus bekommen." "Sind die Einstiche tief?" "Sie gehen genau in die Halsschlagader. Dazu kommt noch das die Damen keinerlei Betäubung im Blut hatten, das konnten wir aus den restlichen Blut was wir hatten testen. Diese Frauen haben sich also nicht gewehrt." Samantha packte sich an das Kinn. "Niemand lässt sich freiwillig in den Hals stechen und dann noch still liegen bleiben um aus zubluten. Das ist ja alles sehr merkwürdig!" "Miss Fox mehr kann ich Ihnen leider auch nicht sagen. Ich wäre jetzt froh wenn ich ins Bett kommen würde. Wären Sie so lieb und würden Sie gehen?" "Oh ich dachte Sie arbeiten sich die Finger wund. Da gibt es keine Pausen aber ich wollte eh gerade gehen. Danke für die Informationen Doktor." Er schaute sie ein bisschen grimmig an. "Bitte sehr, gern geschehen." Sie ging zur Tür, doch drehte sie sich noch mal um. "Sagen Sie was passiert mit den Frauen?" "Falls Sie den Fall nicht lösen wird er eingestellt, aber das wissen Sie sicher selbst, danach gibt der Richter die Leichen frei und sie werden beerdigt, sofern Sie nicht heraus finden wie sie heißen, kommen Sie anonym zu Grabe. Das ist in den meisten Fällen der Fall gerade bei Schwalben. Keiner kennt ihre wahre Identität, ihren wahren Namen. Meist wissen Sie es selbst nicht mehr. Arme Wesen sind das, das sag ich Ihnen." Er streichelte einer blonden Leiche durchs Haar. Das kam Fox komisch vor aber irgendwo hatte er ja Recht. "Danke noch mal." Sie ging.

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